Entlassung
Wir sorgen dafür, dass die erforderlichen Maßnahmen für die Pflege, Nachsorge und Rehabilitation eingeleitet werden.
Entlassung und
Entlassmanagement
Ein wichtiger Teil der Krankenhausbehandlung ist die Vorbereitung und Planung der Entlassung unter Einbezug Ihrer gesundheitlichen, aber auch sozialen, beruflichen und wirtschaftlichen Situation.
Das Entlassmanagement im St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen orientiert sich an den Grundsätzen
- Patientenorientierung
- Einbeziehung der Angehörigen
- Multidisziplinarität (Arzt, Pflegedienst, Sozialdienstes und Familiale Pflege)
- Entlassungsmanagement als Teil der Krankenhausbehandlung
- Reduzierung des Risikos poststationärer Probleme
- Entlassungsmanagement beginnt mit der Aufnahme des Patienten
- Überbrückung von Versorgungsbereichen
Von den Mitarbeitenden werden Sie und Ihre Angehörigen beraten und unterstützt, insbesondere wegen der Hilfen, die während des Krankenhausaufenthaltes und nach der Entlassung geboten sind. Ziel ist es dafür zu sorgen, dass nach der Entlassung des Patienten, die zu seiner Pflege, Nachsorge und Rehabilitation notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden. Wir verstehen das Entlassmanagement als einen systematischen, multiprofessionellen Prozess im Krankenhausbereich mit den folgenden Komponenten:
1. Aufklärung der Patienten*innen über das Entlassmanagement
2. Einwilligung der Patienten*innen über das Entlassmanagement
3. Identifizierung von Patienten*innen mit einem poststationären Unterstützungsbedarf (Screening)
4. Einschätzung des konkreten Unterstützungsbedarfs (Assessment)
Hierbei werden die folgenden Faktoren bewertet:
- aktueller Gesundheitszustand
- funktionelle Fähigkeiten resp. Beeinträchtigungen
- Selbstversorgungsfähigkeit, Möglichkeit versorgt zu werden
- Soziale und räumliche Umgebung
- Unterstützungsbedarf der Angehörigen, ggf. Kinder
- Notwendigkeit von poststationären Weiterbehandlungen (z.B. Reha)
- Informations-, Beratungs-, Anleitungsbedarf
- Beurteilung der Compliance
5. Einleitung und Sicherstellung der entsprechenden nachstationären Maßnahmen