Die Notfallversorgung in der Ambulanz und Notaufnahme

Für die Notfallversorgung – egal ob ambulant oder stationär – ist in der Regel die Ambulanz und interdisziplinäre Notaufnahme 24 Stunden pro Tag an 7 Tage in der Woche der erste Anlaufpunkt.

Eine hohe Anzahl von Behandlungen erfordert neben der reibungslosen Gestaltung von Arbeitsabläufen, die ständige Präsenz von in der Notfallversorgung geschulten Ärzten und Pflegekräften. Jedes Rädchen greift ineinander, vom Rettungssanitäter über das Pflegepersonal bis zu den behandelnden Ärzten, immer mit dem Ziel, Sie bestmöglich zu behandeln.

Dabei ist die Art und Schwere Ihrer Erkrankung bzw. Verletzung für die Ablaufplanung von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen der Patientenaufnahme erfolgt daher eine erste Einschätzung (Triage) Ihrer Erkrankung bzw. Verletzung, um die Dringlichkeit Ihrer Behandlungsbedürftigkeit zu ermitteln. Hieraus folgt die Behandlungsreihenfolge.

Das Behandlungsteam, bestehend aus Fach- und Assistenzärzten, Medizinischen Fachangestellten und speziell in der Notfallpflege ausgebildeten Pflegefachkräften unter der Leitung eines verantwortlichen Arztes für die Klinische Notfall- und Akutmedizin, sorgen dabei für einen reibungslosen Ablauf der interdisziplinären Versorgung.

Die technische Ausstattung der Abteilung entspricht dem neuesten Stand. Selbst Schwerverletzte können akut versorgt werden. Der Schockraum, geeignete Röntgeneinrichtungen, CT und MRT sind in direkter räumlicher Nähe. Die Einrichtung eines septischen und aseptischen Ambulanz-OP‘s ermöglicht die strikte Trennung von Patienten mit sauberen und unsauberen Wunden bei kleineren, in der Ambulanz durchführbaren Operationen.

Die Behandlungsräume sind so ausgestattet, dass diagnostische Untersuchungen (z.B. Sonographien) direkt erfolgen können, ohne dass der Patient erst noch einem anderen Raum zugeführt werden muss. Hierdurch werden Behandlungszeiten verkürzt und Wartezeiten reduziert.

Dr. med. Thomas Hoock                                                 
Verantwortlicher Arzt für die                                           
Klinische Notfall- und Akutmedizin                                             
Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Anke Schulz
Ambulanzleitung
Pflegefachkraft für Notfallpflege                        

Telefon: 02451 / 622 225

Ambulante Operationen (§115b SGB V)

Durch das Gesundheitsstrukturgesetz sind Krankenhäuser zur ambulanten Durchführung von Operationen zugelassen. Die möglichen Ambulanten Operationen sind in einem Katalog "Eingriffe gemäß § 115b SGB V" aufgelistet.

Der Vorteil einer ambulanten Operation im Krankenhaus besteht darin, dass Ihnen die gesamte Infrastruktur unseres Krankenhauses zur Verfügung steht. Denn sofern es doch einmal zu Komplikationen kommen sollte, stehen sämtliche Fachabteilungen für die weitere medizinische Versorgung bereit. 

Die ambulanten Eingriffe nach §115b SGB V werden in unserem Ambulanten OP-Bereich unter den gleichen Qualitätskriterien wie in der stationären Versorgung durchgeführt. Nach der Operation werden Sie in unserem ambulanten Tagespflegebereich (A-Trakt) betreut und verbleiben dort bis zum Abschluss der Behandlung.

In den Fachabteilungen werden am häufigsten durchgeführt:                           

Unfallchirurgie / Orthopädie Arthroskopische Operationen am Kniegelenk
Chirurgie Verschluss einer Leistenhernie
HNO  Adenotomie (Entfernung der Rachenmandeln)

Ob eine Operation ambulant durchgeführt werden kann, muss sorgfältig abgeklärt werden.

Bitte wenden Sie sich je nach Operation zur Terminabsprache an die entsprechende Fachabteilung. Unsere Ärzte werden Sie ausführlich beraten und die Möglichkeiten einer Ambulanten Operation mit Ihnen besprechen.